Die Idee

Aktuelles

Es sind noch Flächen frei!

(01.03.2014)

Wir suchen noch Fachärzte und Therapeuten, die Interesse an einer Mitwirkung im GZS haben.
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Sie werden im GZS einige neue Dinge kennen lernen, die Sie von Ihren bisherigen Arztpraxis-Besuchen wahrscheinlich nicht kennen. Die Idee, die hinter dem GZS steht, und die Unterschiede zu anderen Ärztehäusern lesen Sie hier.

In einem "klassischen" Ärztehaus ...
Im GZS ...

In einem "klassischen" Ärztehaus ...

... arbeiten viele unterschiedliche (Fach-)Ärzte unter einem Dach, es gibt ergänzende Therapieangebote und verschiedene Gesundheitsdienstleister. Soweit, so gut - aber: Die Ärzte und Therapeuten in einem solchen Zentrum arbeiten oftmals völlig unabhängig voneinander in ihrer eigenen Praxiswelt. Jeder hat seine eigene Verwaltungsstruktur, seine eigene Software, seine abgekapselte Sicht auf "seine" Patienten - und im Extremfall treffen sich die Kollegen vielleicht zufällig morgens beim Aufschließen ihrer Praxis im Flur und haben ansonsten wenig miteinander zu tun.

Das Ergebnis für den Hilfe suchenden Menschen in einem solchen Haus ist, dass er die Vorteile, die sich durch die Konzentration medizinischer Kompetenz an einem Ort ergeben können, gar nicht nutzt. Es gibt wenig oder gar keine Abstimmung zwischen den unterschiedlichen Behandlern, die Terminkoordination ist umständlich, Folgetermine sind oftmals mit wochenlangen Wartezeiten verbunden, Untersuchungen werden z.T. mehrfach vorgenommen, es müssen mehrfach die gleichen Fragen beantwortet werden, und wichtige Informationen aus einer Praxis gelangen nicht immer zu dem mitbehandelnden Arzt einer anderen Praxis.

Das Ergebnis für den Arzt in einem solchen Haus ist, dass er in seiner Praxis genau dieselbe Infrastruktur vorhalten muss wie seine Kollegen. Er muss sich um die Ausstattung und Reinigung der Warte- und Sanitärbereiche kümmern, um seine Arztsoftware, Einkauf der Praxisausstattung, Serviceangebote für seine Patienten, Außendarstellung etc. - um nur einiges zu nennen. Kurzum: Er hat sich um viele Dinge in seiner Praxis zu kümmern, die nichts mit Medizin zu tun haben. Und das ist Zeit, die ihm für seine Patienten fehlt.

Im GZS ...

... steht die Kooperation aller Beteiligten im Vordergrund. Durch die Verzahnung der unterschiedlichen Fachdisziplinen wird eine "Rundum-Versorgung" angestrebt in Krankheitsprävention und -früherkennung, Diagnostik, Therapie und Nachsorge. Das Ziel der ärztlichen wie nicht-ärztlichen Spezialisten im GZS ist die interdisziplinäre Behandlung und Betreuung der Patienten und die Schaffung moderner Angebote wie z.B. fachübergreifende Spezialsprechstunden. Kranke wie auch gesunde Menschen stehen somit im Mittelpunkt unseres Handelns.

Wie soll das erreicht werden?

Zum einen ist die Infrastruktur des Hauses so aufgebaut, dass die Zusammenarbeit aller Beteiligten gefördert wird:

  • Verschiedene Funktionsbereiche einer üblichen Praxis sind aus den Praxis-Räumlichkeiten ausgelagert und werden im Haus gemeinsam genutzt, z.B. Empfangs-, Warte- und Sanitärbereiche, Schulungs- und Personalräume. Aber auch die gemeinsame Nutzung medizinischer Funktionsbereiche, wie z.B. die gemeinsame Anschaffung teurer Medizintechnik, gehört mit zum Konzept.
  • Es gibt eine gemeinsame Datentechnik im Haus, welche den Austausch relevanter Patienteninformationen, die im Zusammenhang mit einer Behandlung stehen, unterstützt. Natürlich werden die strengen Regelungen des Datenschutzes eingehalten und höchste Sicherheitsanforderungen umgesetzt.


Zum zweiten sollen die medizinischen Angebote des GZS gemeinsam aufgebaut und aufeinander abgestimmt werden. Bereits zum Start des GZS gibt es verschiedene interdisziplinäre Sprechstunden, z.B. der Urologie mit den Kollegen der Onkologie und Gynäkologie. Ferner werden in Kooperation mit dem Städtischen Klinikum Schwerpunktsprechstunden zu ausgewählten Krankheitsfeldern angeboten. Und es gibt sehr viele Ideen, diese Angebote weiter auszubauen! Natürlich auch in Zusammenarbeit mit den umliegenden Haus- und Fachärzten.

Damit sich die ärztlichen und nichtärztlichen Spezialisten auf die beschriebenen Aufgaben - und auf Sie! - konzentrieren können, haben sie sich entschlossen im GZS ein zentrales Management zu errichten. Durch diese gemeinsame Struktur werden die Praxen in den allgemeinen administrativen und organisatorischen Tätigkeiten entlastet und haben mehr Zeit für ihre eigentliche Arbeit. Das zentrale Management wird im Haus durch ein motiviertes Team von Service-Mitarbeiterinnen umgesetzt, die sehr eng mit den Praxen zusammenarbeiten. Zu den Kerntätigkeiten des Serviceteams gehören u.a. die Patientenaufnahme und -anmeldung in den Praxen sowie die Terminkoordination.

Was dies für Ihren Besuch im GZS bedeutet und welche Neuerungen Sie erwartet, erfahren Sie in der Rubrik "Informationen zum Erstbesuch", das Serviceteam im GZS stellt sich Ihnen in der Rubrik "Service" vor.

Im nächsten Kapitel erhalten Sie einen räumlichen Überblick über das Gebäude.

Bei Fragen stehen wir Ihnen natürlich jederzeit gerne Rede und Antwort!